Ju­bi­lä­um steht an: 150 Jah­re Feu­er­wehr

Bürg­er­meis­ter be­schirmt Fest (02.10.2017)

Schirmherr

Schirmherrnbitten bei Bürgermeister Alfons Neumeier (mit Schirm, davon nach rechts) Ehefrau Marion, Tochter Jennifer und Sohn Christian, (vom Schirmherrn nach links) Fahnenmutter Birgit Kainz, Festleiter Rudi Englberger und Vorsitzender Reinhard Bayerl sowie weitere Mitglieder des Festausschusses. (Foto: jb)

Oberpiebing. (jb) Wenn die Freiwillige Feuerwehr Oberpiebing im kommenden Jahr, vom 31. Mai bis 4. Juni, ihr 150. Gründungsfest feiert, wird Bürgermeister Alfons Neumeier die Schirmherrschaft übernehmen. Angeführt von der Blaskapelle Führmann suchte am Samstagabend eine Abordnung der Oberpiebinger Wehr, mit der Fahnenmutter und Festfrau Birgit Kainz, unter der Leitung des Vorsitzenden Reinhard Bayerl und des Festleiters Rudi Englberger, Alfons Neumeier in seinem Haus in Außerhienthal auf, wo sie schon von der ganzen Familie erwartet wurden.Wie es bei solchen Anlässen üblich ist, trugen der Vorsitzende und der Festleiter ihr Anliegen in Versform vor. Dabei hieß es beispielsweise: „Wir wolln di unbedingt als Schirmherrn hom, deswegn mecht ma di ganz feierlich frogn, dadst du des Amt des Schirmherrn drogn, sog „Ja“, sonst miaß ma di nomoi frogn. Es war a Freid und dad uns ehrn, drum lass uns deine Antwort hörn.“ Dieser Bitte konnte und wollte sich der Bürgermeister nicht entziehen. Das deutlich vernehmbare „Ja“ des Bürgermeisters wurde von allen mit stürmischem Beifall aufgenommen.Ein weiteres Anliegen betraf den zwölfjährigen Sohn der Neumeiers, Christian. Die Feuerwehr wollte ihn als Taferlbuben haben. Auch hier gab es die erwartete Zusage. Mit Musikbegleitung ging es dann auf den nebenan gelegenen Neumeier-Hof, um das Ereignis gebührend zu feiern. Ein ehemaliger Pferdestall war dazu für Festlichkeiten ausgebaut und mit Bierzeltgarnituren ausgestattet worden. Bei gutem Essen und Trinken saß man dann bei Blasmusik gemütlich beisammen. Ein Schmankerl besonderer Art bot Oma Maria Neumeier den Gästen: Ein Gedicht mit dem Titel „Es ist ein Feiern in der Runde“, von ihr als 17-jährige Festjungfrau, anlässlich der Fahnenweihe 1953 bei der FFW Oberpiebing, vorgetragen.

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