Ein Jahr Nachbarschaftshilfe in der Gemeinde Salching (22.06.2017)

Wappen Salching

Salching: Am Montag, den 19.06.2017 lud die Gemeinde Salching ihre mitwirkenden Helfer und die Gemeinderäte zu einer Berichterstattung und zugleich zu einem Erfahrungsaustausch, über die Nachbarschaftshilfe ins Bürgerhaus Salching ein. Es sind zahlreiche Helfer und einige interessierte Gemeinderäte der Einladung gefolgt. Nach der Begrüßung durch die Seniorenbeauftragte und Initiatorin Erika Eisenschink und durch den ersten Bürgermeister Alfons Neumeier wurden die Anwesenden über die angeforderten und erbrachten Leistungen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe informiert. Zu den Hilfeleistungen gehörten Schneeräumdienst , Hundesitten und Gassi gehen, Arztfahrten auch mit Begleitung und ähnliches. Nachfragen für dauerhafte Haushaltshilfen wollen und können in der Nachbarschaftshilfe nicht geleistet werden, denn die Nachbarschaftshilfe bedeutet, dass sich Menschen aller Altersgruppen aus der Gemeinde bereiterklären, anderen hilfebedürftigen Bürgern der Gemeinde bei den alltäglichen Arbeiten zu unterstützen oder zu helfen. Sie soll und will kein Ersatz für professionelle Organisationen oder Betriebe darstellen, sondern da ansetzen, wo diese Lücken in der Versorgung aufweisen. Erika Eisenschink berichtete noch über die Abläufe der Vermittlung zwischen Hilfesuchendem und Helfer.

 

Sie betont ausdrücklich die sensible Thematik der Zusammenführung beider Parteien, damit alle von den Begegnungen profitieren. Zwar soll dem Hilfesuchenden in seinem Sinne geholfen werden, aber auch der Helfer soll sich bei seiner Tätigkeit wohlfühlen. Darauf wurde immer wieder durch die Organisatoren hingewiesen. Über das Thema Entlohnung wurde diskutiert und man war sich schnell einig, dass ein aufrichtiges „Danke“ ausreichend ist. Eventuelle Auslagen durch den Helfer können auf Wunsch in gegenseitiger Absprache erstattet werden. Um die Hemmschwelle der Hilfesuchenden niedrig zu halten wurde auf die Einhaltung der Verschwiegenheit hingewiesen. Die positiven Effekte des Ehrenamtes wie Sinnfindung, Wertschätzung , Bildung von Freundschaften usw. waren ebenfalls Thema des Abends. Zum Schluss waren sich alle einig, dass die Nachbarschaftshilfe ein wichtiger sozialer Baustein der Gemeinde ist und bleiben soll, vor allem im Hinblick auf den demographischen Wandel. Die Gemeinde würde sich freuen wenn sich möglichst viele Bürger bereiterklären würden mitzuhelfen um eine soziale Gemeinde zu sein, und das die Bürger die Möglichkeiten der Nachbarschaftshilfe nachfragen und nutzen. Anfordern kann man die Nachbarschaftshilfe über die Gemeinde zu den bekannten Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 381. Als Dankeschön an die Helfer spendierte die Gemeinde einen kleinen Umtrunk mit Häppchen, welche man bei noch interessanten Gesprächen genoss.

I mog meine Gemeinde

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