Neues Kirchenumfeld eingeweiht

Einweihung Kirchenumfeld 1

Dr.Raphael Mabaka (rechts), Architekt Georg Oswald und ALE-Direktorin Cornelia Reiff und den Vertretern der Gemeinde

Salching.(jb) Am Sonntag ist in Oberpiebing das im Rahmen der Dorferneuerung neu gestaltete Kirchenumfeld mit Info-Pavillon eingeweiht worden. Nach dem musikalischen Auftakt durch die Blaskapelle Donautal, eröffnete Bürgermeister Alfons Neumeier vor den Vertretern der Gemeinde Salching, des Amtes für ländliche Entwicklung Niederbayern(ALE), der Architekturschmiede Kirchdorf, den Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine sowie den Zuschauern den Festakt. Zuerst gratulierte der Bürgermeister Pfarrer Dr.Raphael Mabaka im Namen der Gemeinde zu dessen  40-jährigem Priesterjubiläum. Für die über sechs Jahre währende seelsorgerische Tätigkeit in Oberpiebing-Salching, sprach Neumeier dem Pfarrer seinen Dank und seine Hochachtung aus. „Machen Sie weiter so und lassen Sie sich nicht von Ihrem Weg abbringen, getreu dem Salchinger Leitsatz – I mog meine Gemeinde“,sagte der Bürgermeister. Für den fußballbegeisterten Pfarrer gab es dann noch einige Eintrittskarten für Jahn Regensburg Spiele.

Dann widmete sich der Bürgermeister der „Dorferneuerung Oberpiebing“, mit Kirchenumfeld, Info-Pavillon und öffentlichem WC, dessen Kosten sich auf circa 460000 Euro belaufen. Der zu erwartende Zuschuss betrage circa 170000 Euro, verbleibe ein Eigenanteil von circa 290000 Euro. Der Bürgermeister zeigte sich vor allem über den positiven Zuspruch vonseiten der Bevölkerung erfreut. Zur Dorferneuerung gehöre auch noch das Dorfgemeinschaftshaus in der Dorfstraße. Geplant sei hier ein Haus der Begegnung mit Räumen für die Vereine. Auch ein Physiotherapeut werde sich dort etablieren. Mit der Fertigstellung sei bis Mitte 2018 zu rechnen. Es kommen dann noch einige Straßensanierungen im Ortsbereich dazu. Dies werde sich dann bis zum Frühjahr 2019 hinziehen. An dieser Stelle würdigte der Bürgermeister das Verständnis der Gemeindebürger für die dabei oft unvermeidlichen Störungen im Alltag. Am Ende würde jedoch die Allgemeinheit, so wie bei der heutigen Einweihung, durch bessere Lebensbedingungen profitieren. Daher bedankte sich der Bürgermeister auch bei den Behörden, der Verwaltung, dem Architekturbüro, den beteiligten Firmen, besonders dem Gemeinderat Salching, der die Gesamtmaßnahme im vollen Umfang mitgetragen habe. „Unsere gemeinsamen Anstrengungen können sich sehen lassen.“ Mit dem heutigen kleinen Bürgerfest, bei dem die Gemeinde und die Pfarrei sich die Kosten für das Mittagessen für alle teilen, soll das Verständnis der Gemeindebürger gewürdigt werden.

„Positive Entwicklungen kommen nicht durch Verwaltungsvorschriften zustande sondern durch engagierte Menschen. Dann entstehen passgenaue Lösungen“, sagte Cornelia Reiff Baudirektorin des ALE. „Der heutige Tag ist auch ein Beleg dafür, dass für das Gelingen eines Projekts die Kräfte vor Ort verantwortlich sind, die konstruktiv begleiten und beraten. Miteinander reden, gemeinsam die Dinge anpacken, dann den Erfolg miteinander feiern, das geht zusammen“, meinte die Direktorin.

 Planer Georg Oswald von der Architekturschmiede sagte bei seinen Anmerkungen unter anderem, die Dörfer haben sich in ihrem Erscheinungsbild verändert. Leerstände lassen die Straßen und Plätze veröden. Dem gelte es entgegenzuwirken.

Nachdem bei der Einweihung auch der Segen der Kirche nicht fehlen soll, übernahm der Pfarrer mit den Ministranten die weitere Regie. Auf die Segensgebete folgte das symbolische Besprengen mit Weihwasser. Damit war der Festakt beendet. In einem eigens dafür aufgestellten Zelt gab es für alle zu Essen und zu trinken. Dazu spielte die Blaskapelle tüchtig auf.

 Grossansicht in neuem Fenster: Einweihung Kirchenumfeld 2

 

                         Das neu gestaltete Kirchenumfeld mit Friedhofszufahrt, Pavillon und Dorfbrunnen

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