Eigenwirtschaftliche Investitionen der amplus AG: Spatenstich zum Breitbandausbau in der Gemeinde Aiterhofen (29.10.2016)

Spatenstich amplus

Foto: Symbolischer Spatenstich für den Breitbandausbau in der Gemeinde Aiterhofen Klaus Hofbauer amplus AG, Andreas Dorfner Verwaltungsgemeinschaft Aiterhofen, Bürgermeister Manfred Krä, Dr. Johannes Böhm amplus AG und Michael Stiedl Firma BiST Tiefbau aus Böbrach (von links).

Erster Bürgermeister Manfred Krä und Dr. Johannes Böhm, Kommunalbetreuer der amplus AG, setzten mit dem symbolischen Spatenstich ein Zeichen für die laufenden Tiefbauarbeiten in der Gemeinde Aiterhofen. Im Winter 2016 erhalten knapp 450 Adressen den Zugang zum Highspeed Internet. Der Breitbandausbau erfolgt auf Basis eigenwirtschaftlicher Investitionen des niederbayerischen Breitband-Carriers – also ohne staatliche oder kommunale Zuschüsse. Insgesamt fünf Kabelverzweiger (Kvz) erhalten aktive Glasfasertechnik (FTTC: Fibre to the Curb) - und damit Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Nach Abschluss des Breitbandausbaus profitieren 450 Adressen in den Ortsteilen Geltolfing, Niederharthausen und Aitrachwiese von der jetzigen Ausbaustufe. Seit 2012 versorgt der regionale Internetanbieter große Teile Aiterhofens mit Bandbreiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Per SOL-Konzept werden die Kabelverzweiger über den bereits vorhandenen Schaltverteiler (Svt) im Ortskern erschlossen. Die individuell an einem Anschluss verfügbare Bandbreite hängt bei diesem FTTC-Ausbau von der sogenannten „letzte Meile“ Kupfer ab: Je kürzer die Kupferleitung bis ins Haus eines Kunden, desto höher die verfügbare Bandbreite des Anschlusses. Die Investitionssumme für dieses Projekt beträgt rund 350.000 Euro – unabhängig vom Bayerischen Förderprogramm stellt die amplus AG auf eigene Kosten Bandbreiten zwischen 30 und 100 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.

 

Die Ausschreibung für die Tiefbauarbeiten gewann die Firma BiST Tiefbau aus Böbrach. Als langjähriger Partner des Internetanbieters hat der Tiefbauer schon die Arbeiten für den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau in Wallersdorf-Haidlfing und Stephansposching-Michaelsbuch zur Zufriedenheit aller abgeschlossen. Parallel zum Tiefbau produziert die amplus AG alle Kabelverzweiger inklusive der aktiven Technikelemente am Firmensitz in Teisnach. Nach dem Abschluss der Verlegearbeiten beginnen unmittelbar die Glasfaser- und Spleißarbeiten zur Versorgung der bereits gesetzten Multifunktionsgehäuse. Der Weg zum Highspeed Internet ist für Interessenten unkompliziert: Die Vertragsunterlagen samt Portierauftrag bearbeiten die Mitarbeiter der amplus AG. Im Anschluss daran kündigen die Servicekräfte den Vertrag des bisherigen Anbieters für die Kunden – ein verzögerungsfreier Wechsel ist so gewährleistet. Ein Augenmerk für wechselfreudige Anwohner ist die sogenannte „IP-Umstellung“ bei bisherigen Anbietern: Mit Umstellung auf die VoIP-Technik beginnen neue Vertragslaufzeiten mit 24-monatiger Dauer – eine zweijährige Wartezeit auf das schnelle Internet der amplus AG also. Im Zuge der Bauarbeiten wird die amplus AG Informationsveranstaltungen für die Anwohner abhalten und die wichtigsten Fragen dazu gesammelt beantworten.

 

Foto: Symbolischer Spatenstich für den Breitbandausbau in der Gemeinde Aiterhofen Klaus Hofbauer amplus AG, Andreas Dorfner Verwaltungsgemeinschaft Aiterhofen, Bürgermeister Manfred Krä,  Dr. Johannes Böhm amplus AG und Michael Stiedl Firma BiST Tiefbau aus Böbrach (von links).