Sämtliche Informationen über die GemeindeFeldkirchen erhalten Sie auf der gemeindeeigenen Homepage unter der Adresse Webseite Gemeinde Feldkirchen


Nachfolgenden erhalten Sie einen kurzen Überblick:


Lage
Die Gemeinde Feldkirchen, mit einer Fläche von 22,65 km², liegt sehr zentral in Niederbayern und inmitten des Gäubodens nahe der Stadt Straubing. Feldkirchen ist ein Bundeswehrstandort des Sanitätslehrregimentes. Der Gemeindebereich liegt 348m über dem Meeresspiegel und umfasst 16 Ortschaften bzw. Weiler/Einöden. Zum 30.06.2015 lebten hier 1.946 Einwohner. Die Bürgerinnen und Bürger verteilen sich auf ca. 850 Haushalte.


Entfernungen

München 126 km
Landshut 53 km
Regensburg 52 km
Straubing 8 km
Geiselhöring 12 km
Dingolfing 28 km

A 92 (Pilsting – Großköllnbach) 23 km
A 3 (Straubing) 20 km
B 8/B 20 (Aiterhofen) 10 km

 

Klima

Mildes Reizklima, Schneelastzone 3, Windzone 1

 

Geschichte

In einer kleinen Ausstellung werden im Rathaus archäologische Funde präsentiert. Sie belegen die Besiedelung der Gegend um Feldkirchen seit der Jungsteinzeit. Die Fruchtbarkeit des Bodens und das günstige Klima waren der Grund dafür, dass Menschen hier sesshaft wurden und dass unser Bereich zu den am frühesten besiedelten Räumen in Niederbayern zählt.

Die heutigen Ortsteile Gundhöring, Hirschkofen, Opperkofen und Weiling waren bereits vorhanden, als Feldkirchen entstand. Die erste urkundliche Nennung des Ortes findet man im Jahr 900. Um diese Zeit besaß das Regensburger Domkloster St. Emmeram Güter in Feldkirchen. Zu Beginn des 30-jährigen Krieges fiel ein großer Teil der Ortschaft einem Brand zum Opfer. Damals sollen von den 800 Einwohnern der Pfarrei bis auf 7 alle von der Pest hinweggerafft worden sein.

In neuerer Zeit ist der Bau der Kaserne, des sogenannten Fliegerhorstes, in Mitterharthausen zu erwähnen, in den 1938 die Luftwaffe Einzug hielt. Von Zerstörung blieb die heutige Gäubodenkaserne im Zweiten Weltkrieg verschont, um nach Kriegsende von den amerikanischen Streitkräften belegt zu werden. Seit 1965 ist Feldkirchen Standortgemeinde der Bundeswehr.

Die Gemeindegebietsreform brachte in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Zusammenlegung der Gemeinden Feldkirchen und Mitterharthausen und seit 1980 die Selbstständigkeit als Einheitsgemeinde.

Die Landwirtschaft ist noch immer von großer Bedeutung. Von 1980 bis 2000 wurde eine Flurbereinigung mit anschließender Dorferneuerung durchgeführt

Als Wohngemeinde sehr geschätzt, ist Feldkirchen als einer der wenigen Landkreisgemeinden künftiges Bevölkerungswachstum prognostiziert.

 

Wappen

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG): In Rot ein mit fünf goldenen Ähren bestecktes Rad, darüber rechts ein Schildchen mit den bayerischen Rauten, links ein silbernes Schildchen, darin eine schwarze Pflugschar.

WAPPENGESCHICHTE: Die fünf Ähren am Rad stehen für die fünf Gemeindeteile Feldkirchen, Gundhöring, Hirschkofen, Mitterharthausen und Opperkofen und unterstreichen zugleich die landwirtschaftliche Prägung des Gemeindegebiets. Die zwei Schildchen mit den bayerischen Rauten und der Pflugschar spielen auf das Straubinger Stadtwappen (mit zwei Rautenschildchen und einem Pflug) an, weil dorthin enge grundherrschaftliche Verbindungen bestanden, etwa zum Bürgerspital, zur Priesterbruderschaft und zum Karmelitenkloster.


Wirtschaft
Die Wirtschaft im Gemeindebereich ist hauptsächlich von mittelständischen Betrieben geprägt. Daneben sind viele Familienbetriebe, mit teilweiser langer Tradition im Gemeindebereich ansässig. Haupt- und nebenberufliche Landwirte gewährleisten eine starke und effiziente Landwirtschaft.

 

Freizeit
Feldkirchen hat viele Sportmöglichkeiten zu bieten. So wird regemäßig in der Mehrzweckhalle, neben dem Schulsport, die Sportarten Badminton, Karate, Fußballhallentraining, Fitness & Dance, Showtanz, Kinderturnen, Gesundheitsgymnastik, Seniorengymnastik und Skigymnastik ausgeübt.

Außerdem gibt es in Feldkirchen noch zwei Sportanlagen. Zur Sportanlage Mitterharthausen gehören Stockbahnen und Tennisplätze. Diese werden von den Abteilungen des SV Feldkirchen –Mitterharthausen e.V. betrieben. Das Sportgelände in Feldkirchen umfasst ein Sportheim und einen Eisweiher. Es ist mit einem Fußballplatz sowie einer Tennisanlage ausgestattet. Gleich neben dem Fußballfeld befinden sich ein Bolzplatz, sowie ein gut ausgestatteter Spielplatz.

Desweiter findet man in Mitterharthausen, Winkelbreite, Keltenwiese, Opperkofen und Weiling ebenfalls Spielplätze.

 

Bildung
In der Gemeinde Feldkirchen gibt es ein Kinderhaus mit Kinder-krippe, -garten, -hort. Eine Grundschule im Hauptort Feldkirchen, eine Schulbücherei, eine VHS-Außenstelle und weitere Angebote stehen den Gemeindebürgerinnen und –bürger zur Verfügung.

 

Gesundheit
Eine hausärztliche Praxis, eine Zahnarztpraxis, eine Physiotherapiepraxis sowie die Reha im Keltenhof sind im Hauptort Feldkirchen ansässig.

 

Senioren
Im Gemeindebereich Feldkirchen befindet sich das Senioren- und Pflegeheim Keltenhof.

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