Kreisstraße ist „runderneuert“ - Hermannsdorf-Ainbrach wieder offiziell für den Verkehr freigegeben (21.05.2016)

Hermannsdorf-Ainbrach wieder offiziell für den Verkehr freigegeben

 

Kreisstraße ist „runderneuert“

Hermannsdorf-Ainbrach wieder offiziell für den Verkehr freigegeben

 

Schnipp! – Und die neue Straße war für den Verkehr freigegeben: Die Kreisstraße steht jetzt wieder zur Verfügung.

Hermannsdorf/Ainbrach. (ta) Am Donnerstagabend hat stellvertretende Landrätin Barbara Unger zusammen mit dem Aiterhofener Gemeinderat und Bürgermeister Manfred Krä sowie mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf, der RMD Wasserstraßen GmbH, der zuständigen Straßenmeisterei und der bauausführenden Firma Habau die offizielle Verkehrsfreigabe für die runderneuerte Kreisstraße SR  12 zwischen Hermannsdorf und Ainbrach vorgenommen.

 

Die Straße musste im Zuge des Neubaus der Hochwasserschutzanlagen zwischen Hermannsdorf und Ainbrach, wozu auch die Erhöhung und Verbreiterung des entlang der Straße verlaufenden Donaudeichs gehörte, um einige Meter nach Westen verlegt und dort komplett neu errichtet werden.

 

850 Meter lang und 5,50 Meter breit

Der erneuerte Straßenabschnitt zieht sich vom südlichen Ortsende Hermannsdorf über rund 850 Meter entlang des neuen Deichs bis zum Ortsanfang Ainbrach und ist etwa 5,50 Meter breit. Die gesamte Asphaltdeckenfläche beträgt rund 5 400 Quadratmeter.

Sämtliche Wegebeziehungen und der Auffahrt zur Kreisstraße SR 22 wurden wie im Ursprungszustand wiederhergestellt. Die geplante Dauer der Straßensperre wurde auf den Tag genau eingehalten. Alle Anwesenden zeigten sich über die schnelle Realisierung der neuen Straße und die pünktliche Freigabe für den Verkehr erfreut und sprachen den Firmen ihr Lob aus.

Zur Hochwasserschutzmaßnahme Hermannsdorf-Ainbrach gehören neben dem neuen, erhöhten und verbreiterten Donaudeich auch der Bau einer auf den bestehenden Deich aufgesetzten Hochwasserschutzmauer im Ortsbereich Ainbrach und der Neubau des Schöpfwerkes Ainbrach. Der Bau der Hochwasserschutzmauer ist ebenfalls abgeschlossen, die Bauarbeiten für das neue Schöpfwerk laufen und befinden sich im Zeitplan. Die Inbetriebnahme des neuen Schöpfwerkes ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Zwischenzeitlich wird die Binnenentwässerung über provisorisch installierte Pumpen sichergestellt. Parallel laufen derzeit noch Begrünungs- und ökologische Ausgleichsmaßnahmen.

 

Gesamtmaßnahme kostet 7,1 Millionen Euro

Bauherren der Hochwasserschutzmaßnahme Hermannsdorf-Ainbrach sind die Bundesrepublik Deutschland und der Freistaat Bayern, gemeinsam vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf. Die veranschlagten Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen rund 7,1 Millionen Euro brutto. An diesen ist die Gemeinde Aiterhofen beteiligt. Planung und Abwicklung der Baumaßnahme, einschließlich Grunderwerb, Bauüberwachung und Abrechnung, erfolgen durch die RMD Wasserstraßen GmbH.