Sämtliche Informationen über die Gemeinde Leiblfing erhalten Sie auf der gemeindeeigenen Homepage unter der Adresse www.leiblfing.de

Nachfolgenden erhalten Sie einen kurzen Überblick:

Lage

Die Gemeinde Leiblfing, mit einer Fläche von 78,41 km², liegt sehr zentral in Niederbayern. Der gesamte Gemeindebereich liegt zwischen 340 m bis 440 m über dem Meeresspiegel. Der Hauptort Leiblfing dehnt sich im Aitrachtal aus. Das Gemeindegebiet ähnelt trotz der hügeligen Ausprägung und seiner Bewaldung doch sehr dem Gäuboden. Die Gemeinde umfasst 49 Ortschaften bzw. Weiler/Einöden. Zum Ende 2015 leben hier 4.390 Einwohner incl. 208 Nebenwohnsitze. Die Bürgerinnen und Bürger verteilen sich auf ca. 1.690 Haushalte.

Entfernungen

München                                           110 km

Landshut                                            45 km

Regensburg                                      60 km

Straubing                                           13 km

Geiselhöring                                     12 km

Dingolfing                                          20 km

 

A 92 (Dingolfing)                             17 km

A 3 (Straubing)                                 20 km

B 8/B 20 (Aiterhofen)                    12 km

 

Klima

Mildes Reizklima, Schneelastzone 3, Windzone 1

 

Geschichte

Wann die Ortschaft Leiblfing entstand, ist nicht genau bekannt. Die Entstehung der Ortsnamen auf „ing" fällt wahrscheinlich in die Zeit zwischen 500 und 1000 nach Christus. Der Name Leiblfing ist am Ende des 8.Jahrhunderts zum ersten Male erwähnt. In alten Urkunden heißt es: Lipolfinga, Liubolving und Lewbolfing. Der Name Leiblfing scheint also eine Zusammensetzung des Eigennamens Leuwolf mit der Endung „ing" zu sein um so viel wie Wohnort des Leuwolf zu heißen. Die Ortschaften des Gemeindebereichs waren in Ihrer Geschichte analog zum gesamten niederbayerischen Raum von zahlreichen Eroberungen und Kriegen geprägt. Nach der Herrschaft der Römer und der Eroberung durch die Bajuwaren sollten hier einige weitere Ereignisse exemplarisch genannt werden. Im 10. Jahrhundert machten die Ungarn Einfälle in Bayern und verheerten das ganze Land. 1192 spielte sich der Krieg zwischen Albert III. von Bogen und Heinrich von Ortenburg in dieser Gegend ab. 1203 wurde im Krieg zwischen dem Bischof Konrad II. und Ludwig dem Kelheimer das ganze Gebiet von Straubing und Leiblfing verwüstet. Auch unter dem Landshuter Erbfolgekrieg hatte Leiblfing sehr zu leiden. In der Schrannenverhandlung von 1511 ist zu lesen, dass „in dem nächst vergangenen bayrischen Krieg das Dorf Leublfing in den Grundt durch den Feind verbrannt worden ist.". Noch schrecklicher war für die hiesige Bevölkerung der Schwedenkrieg. In den Pfarrschriften sind besonders der erste Einfall vom November 1633 bis April 1634 und der letzte vom Jahre 1648 erwähnt. Auch die unmenschlichen Ereignisse des 1. und 2. Weltkrieges gingen natürlich nicht spurlos vorbei. Diese brachten viel Leid über die Gegend und ihre Einwohner. Nach einigen schwierigen Jahren nach dem 2. Weltkrieg ging es dann, wie in vielen anderen Gegenden Niederbayerns, stetig bergauf. Speziell die damals allgegenwärtige Landwirtschaft ist hier als Motor des Aufschwungs zu nennen. Im Zuge der Gebietsreform im Jahre 1978 entstand zusammen mit den früheren Gemeinden Eschlbach (mit Oberwalting), Obersunzing (mit Niedersunzing), Metting, Hailing (mit Rutzenbach), Hankofen (mit Reithof) und Schwimmbach, die Gemeinde Leiblfing, wie sie sich auch jetzt noch darstellt. Altfalterloh wurde damals von der früheren Gemeinde Puchhausen und Haidersberg von der früheren Gemeinde Hainsbach nach Leiblfing eingegliedert.

 

Wappen

AMTLICHE WAPPENBESCHREIBUNG (BLASONIERUNG): Unter silbernem Schildhaupt, darin zwei rote Leisten, in Rot ein auf einem silbernen Seitenvierberg emporsteigender silberner Löwe.

WAPPENGESCHICHTE: Der Löwe auf dem Seitenvierberg ist redendes Bild für die Grafen von Leonsberg, die im Hochmittelalter die wichtigsten Grundherren im Gemeindegebiet von Leiblfing waren. Die Vogtei über die Kirche in Leiblfing verkauften die Grafen von Leonsberg 1306 an das Domkapitel Regensburg. Daran erinnern die Hochstiftsfarben Silber und Rot. Die zwei roten Leisten im silbernen Schildhaupt sind vom Wappen der Herren von Leublfing übernommen, die im 12. Jahrhundert als Ministerialen der Bischöfe von Regensburg nachweisbar sind und bis in das 19. Jahrhundert wichtige Ämter im bayerischen Staatsdienst einnahmen.

 

Partnerschaft

Seit Mai 2000 besteht eine offizielle Partnerschaft zwischen der Gemeinde Affi / Gardasee und der Gemeinde Leiblfing. Affi ist eine ca. 2000 Einwohner zählende Gemeinde, fünf Kilometer vom Gardasee entfernt. Landwirtschaft, Handel und Tourismus bestimmen das Leben der Gemeinde Affi.

 

Wirtschaft

Die Wirtschaft im Gemeindebereich ist hauptsächlich von zahlreichen mittelständischen Betrieben geprägt. Daneben sind viele Familienbetriebe, mit teilweiser langer Tradition im Gemeindebereich ansässig. Haupt- und nebenberufliche Landwirte gewährleisten eine starke und effiziente Landwirtschaft. Hauptarbeitgeber im Gemeindebereich sind die Firmen Max Frank GmbH & Co KG, Moll Automatisierung GmbH und Gahr International Logistik.

 

Freizeit

Die Gemeinde Leiblfing betreibt ein Freibad im Ortsteil Hailing. Dieses ist solarbeheizt und erfreut sich in den Sommermonaten großer Beliebtheit bei Alt und Jung. In der Gemeinde sind 66 Vereine registriert. Breitensport nimmt hier einen großen Teil ein. Daneben sind die Feuerwehren, Landjugenden, Obst- und Gartenbauverein weitere Beispiele für die vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

 

Bildung

In der Gemeinde Leiblfing gibt es eine Kinderkrippe und zwei Kindergärten. Eine Grund- und Mittelschule im Hauptort Leiblfing, Schul- und Gemeindebücherei, VHS-Außenstelle, Außenstelle der Musikschule und weitere Angebote stehen den Gemeindebürgerinnen und –bürger zur Verfügung.

 

Gesundheit

Eine hausärztliche Gemeinschaftspraxis, zwei Zahnarztpraxen, eine Apotheke sowie ein Physiotherapiezentrum sind im Hauptort Leiblfing ansässig.

 

Senioren

Im Seniorenpark Leiblfing sorgen das AWO-Seniorenheim „St. Laurentius“ und eine Einrichtung des Betreuten Wohnens für ein optimales Angebot.

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