Nahwärmeversorgung in Betrieb (29.01.2013)

Nahwärmeversorgung in Betrieb Hackschnitzel

Bild: Bürgermeister Manfred Krä, Bauamtsmitarbeiter Andreas Dorfner, Hausmeister Manfred Paukner, Bauhofmitarbeiter Sven Haberkorn und Mitarbeiter der Heizungsbaufirma Weishäupl im Heizraum der Grundschule

In einer Machbarkeitsstudie über den Einsatz biogener Brennstoffe wurden 2011 verschiedene Varianten für die zentral gelegenen öffentlichen Gebäude und das Ärztehaus erstellt. Aus dieser Machbarkeitsstudie wurde dann der Bau eines Hackschnitzelheizwerkes mit Nahwärmeversorgung entwickelt und umgesetzt. Nach einem vierwöchigen Probebetrieb wurden vor kurzem die Feineinstellungen vorgenommen und das Bauhofpersonal in den Betrieb eingewiesen.

Bürgermeister Manfred Krä informierte sich dabei im Heizungsraum der Grundschule über die eingesetzte Technik. Der bestehende Heizkessel der Grundschule wird dabei als Spitzenlastkessel für die Wärmeversorgung verwendet und ist der Hackschnitzelanlage entsprechend zugeschaltet. Dieser Spitzenlastkessel wird nach Verbrauch der Erdölreserven auf Erdgas umgestellt. Insgesamt wurde für die Nahwärmeversorgung eine Nennwärmeleistung von 320 kW installiert.

Die beiden Wärmeerzeuger (Hackschnitzelheizung und Spitzenlastkessel) speisen ihre erzeugte Energie in vier Heizungspufferspeicher mit insgesamt 4.600 l Nenninhalt ein, die ebenfalls in der Grundschule aufgestellt sind. Diese Pufferspeicher dienen als Energiespeicher, um auftretende Leistungsspitzen ohne Anforderung der Spitzenlastkesselanlage kompensieren zu können und somit den Deckungsanteil an regenerativer Wärmeerzeugung zu erhöhen. An die Nahwärmeversorgung sind die Gebäude Grundschule, Mehrzweckhalle, Kreismusikschule, Rathaus, Standesamt Gäuboden, Hausmeisterhalle und das Ärztehaus angeschlossen. Zum Abschluss der Bauarbeiten werden am Gebäude Straubinger Straße 6, in dem die Hackschnitzelheizung installiert ist noch Rolltore eingebaut.