Reinhard Bayerl neuer Jagdvorsteher (18.03.2019)

Jagdgenossenschaft Oberpiebing Jagdvorsteher Reinhard Bayerl

Die neue Führung der Jagdgenossenschaft Oberpiebing mit (von links): Bürgermeister Alfons Neumeier, Jagdvorsteher Reinhard Bayerl, Stellvertreter Thomas Obermeier und weitere Vorstandsmitglieder

Oberpiebing.(jb) Bei der Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Oberpiebing, am Montagabend im Vereinslokal der „Pony- und Pferdefreunde Oberpiebing“, ist der langjährige Jagdvorsteher Peter Pangerl verabschiedet worden. Pangerl hatte nach 25 Jahren nicht mehr kandidiert. Zum Nachfolger wurde Reinhard Bayerl aus Kirchmatting gewählt. Der neue Stellvertreter Thomas Obermeier kommt ebenfalls aus Kirchmatting. Nachdem sich die Jagdgenossen mit einem köstlichen Rehragout gestärkt hatten, erläuterte Kassier Martin Obermeier die Einnahmen und Ausgaben im zurückliegenden Vereinsjahr. Danach beträgt der Kassenüberschuss rund 500 Euro. Zum Abschluss der fünfjährigen Wahlperiode dankte Bürgermeister Alfons Neumeier den Jagdgenossen in Namen der Gemeinde Salching für die in dieser Zeit geleistete Arbeit. Bezüglich der Feldwege gab es wenige Beanstandungen. Neumeier würdigte die fünf Wahlperioden Pangerls als Jagdvorsteher mit der Gemeindemünze in Gold. Pangerl erwiderte, es habe zwar hin und wieder Meinungsverschiedenheiten gegeben, insgesamt gesehen könne man aber von einer harmonischen Zusammenarbeit ausgehen.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Reinhard Bayerl in geheimer Wahl zum neuen Jagdvorsteher gewählt. Neu im Amt ist auch sein Stellvertreter Thomas Obermeier. Rudolf Englberger jun. übernahm den Posten des Kassiers in Personalunion mit dem Schriftführer. Als Beisitzer wurden Manfred Gierl, Josef Plendl und Martin Schlüsslbrunner gewählt. Hubert Hochholzer und Josef Plendl blieben Kassenprüfer. Unter der Leitung von Jagdvorsteher Bayerl wurden dann die weiteren Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Bei der Information über den Heckenschnitt machte der Bürgermeister deutlich, dass jeder Grundbesitzer auf seiner Seite schneiden soll. Die eingeplanten 700 Euro werden über das Jahr 2018 hinaus nicht ausreichen, so dass von 2019 bis 2021 neu berechnet werden muss. Bezüglich der Abhobelung der Wegränder, sprach sich Bayerl für eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem Landratsamt aus um abzuklären, was aufgefüllt werden darf. Dem soll eine Besichtigung vor Ort vorausgehen. Über die Verwendung des Jagdpachtschillings einigte man sich dahingehend, diesen für das Fahren von Schotter zu verwenden. Einig war man sich auch über den Kauf eines neuen Mulchgerätes und den Verkauf des Altgerätes. Dagegen soll der Wegehobel wieder instandgesetzt werden. Bezüglich der Instandsetzung der Feldwege, appellierte Bayerl an die Jagdgenossen, Schäden zu markieren und zu melden.