Wenn es Weißwürste schneit

Wenn es Weißwürste schneit

Auch gemeinsame Faschingslieder wurden gesungen.

Oberpiebing/Salching.(jb) „Wenn`s  bayrisches Bier regnet und Weißwürste schneibt, is Seniorenfasching im Pfarrheim, wo koana dahoamat bleibt.“ Mit diesem Gstanzl eröffnete die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Dagmar Genau, am Sonntagnachmittag im Pfarrheim Salching, vor rund 80 gutgelaunten Gästen, den Senirenfaching der Pfarrei.  Mit dabei waren auch Bürgermeister Alfons Neumeier, Gemeindereferent Franz Dünstl, die Seniorenbeauftragte  Erika Eisenschink und Altbürgermeister Franz Richter. Den Programmauftakt machte die Tanzformation Rubber Ducks aus Feldkirchen, mit ihrer Übungsleiterin Nicole Rothammer. Schwungvoll und mit Können, absolvierten die 13 Mädchen ihre teilweise akrobatischen Übungen.  Nach einer längeren Schaffenspause brachte Therese Kaiser wieder  eine ihrer unnachahmlichen Darbietungen. Es ging dabei um das Wörtchen „ebs“ (etwas). Von der Geburt bis ins Grab begleiten uns diese drei Buchstaben. Jeder und überall will  etwas (ebs) wissen, sogar der Petrus im Himmel fragt: „Hams ebs zu beichtn?“ Nach einer Kaffeepause, die Günter Mauerer mit Akkordeonmusik überbrückte, präsentierte sich erstmals Rudolf Englberger als Witzeerzähler und imitierte mit einem Baumast  Alphornmusik. Erwin Kern las eine sonderbare Geschichte von Michael Kohlmeier  „Die Flöhe“, von einem Auserwählten, von Noah, vom Satan der dem Schöpfer eine Predigt hält und von der betrogenen Schlange. „Willkommen in der Hölle“, hieß der Sketch mit Petra Dengler (Teufel) und Dagmar Genau (Petrus). Um die Schwierigkeiten in der himmlischen Verwaltung bei der Aufnahme in den Himmel zu beseitigen, müssen Wunder her. Der Teufel will dabei helfen. Nach einigen Faschingsliedern konnte man eine Unterhaltung zwischen zwei Kinobesucherinnen (Susanne Mittig und Gertraud Zollner) belauschen. Peter Watzek machte mit einer Erzählung aus Böhmen „Der vierte König“ fast glaubhaft, dass es am „Olmützer Quargel“ (Käse) lag dass der vierte König nicht zum Zug kam. Am Ende des Programms dankte der Pfarrer der Gemeinde für den Zuschuss von 250 Euro  und würdigte die Initiative des Faschingsteams bei der Organisation der Veranstaltung. Bei Weißwürsten und Brezen ging wieder ein lustiger Seniorenfasching zu Ende.