Jahreshauptversammlung der Hubertus-Schützen Oberpiebing mit Neuwahlen

Die neue Vorstandschaft der Hubertusschützen mit Bürgermeister Alfons Neueier (links) und 1. Schützenmeister Alexander Rott (rechts)

Die Hubertus-Schützen Oberpiebing luden am Wochenende ins Bürger- und Kultur-Treffpunkt Oberpiebing zur jährlichen Jahreshauptversammlung ein.

Der. Vorsitzende und 1. Schützenmeister Alexander Rott begrüßte zahlreiche Ehrengäste, Schützenmeister, Fahnenmutter und Ehrenschützenmeister, sowie das Ehrenmitglied Josef Bierl. Auch die politischen Honoratioren der Gemeinde, allen voran 1. Bürgermeister Alfons Neumeier; inklusive Gemeinderäte und Kandidaten waren zahlreich vertreten. Besonders erfreulich war die große Anzahl an Jungschützinnen.  In seiner Begrüßungsansprache stelle der Bürgermeister den Stellenwert des Vereins mit seinen 170 Mitglieder in den Vordergrund. Die Jugendarbeit, der sportliche Erfolg, der große Zusammenhalt und das stets gepflegte Vereinsheim sind Vorbildaktion für Vereine im Dorfleben. Schützenmeister Alexander Rott lebt mit Herzblut und Seele seine Aufgabe.  29. Mannschaften beteiligen sich regelmäßig an der Dorfmeisterschaft. Im August konnte Rott Herrn Josef Bierl  mit seinen 90 Jahren als Ehrenmitglied begrüßen. Nicht nur an den Veranstaltungen der Ortsvereine nehmen die Schützen teil, nein, er entwickelt jedes Jahr eine spezielle Idee, um das Ferienprogramm der Gemeinde zu unterstützen. Im Jahre 2025 war es eine Fahrt mit der Wasserpolizei auf der Donau. Vieles wäre noch hinzuzufügen, um den Stellenwert des Vereins in der Gemeinde aufzuzeigen. Eine Selbstverständlichkeit ist natürlich, dass der Schützenverein bei allen Aktivitäten im Ort präsent ist, ob mit oder ohne Fahne. Eine ganz eigene Veranstaltung sind die Schießabende und die Schießen zur Königsproklamation. Selbstverständlich gehört zur Kernaufgabe der Sportschützen, die alle zwei Wochen veranstaltete Schießabende. Hierbei zählen nicht vordergründig die erzielten Ringe, nein die Geselligkeit steht vorne an. Und dass dies harmonisch und zur Zufriedenheit der Anwesenden abläuft, sind das Ehepaar Gerry und Martina Sailer verantwortlich. Schützenmeister Alexander Rott nahm dies zum Anlass und überreiche an diesem Abend den beiden ein kleines Präsent. Der Vorsitzenden des Vereines führte weiter aus, dass er allen dankte, welche den Verein nach außen vertreten. Selbstverständlich richtete Alexander Rott auch den Dank an die Gemeinde für die ganzjährige Unterstützung in vielfacher Form.

Der nun von Josef Plendl vorgetragene Kassenbericht zeigt nicht nur einen respektablen Jahresgewinn, sondern auch einen beruhige Kassenbestand aus den Erträgen der Vorjahre auf. Plendl hatte seit 13 Jahren die Kasse vorbildlich geführt. Somit war es den Kassenprüfern leicht die nahezu 200 Belege zu prüfen.

Jugendwartin Karin Roll bedankte sich bei allen Unterstützern der Jugendarbeit. Zur Einstimmung zeigte ein Video die tolle Atmosphäre in der Truppe. Die gezeigten  sechs jungen Damen. Sprühten Freude an der Kameradschaft und am Schießsport aus. Auch ohne Sportgerät zeigten die Damen, um was es beim Sportverein geht: Kameradschaft, Lockerheit und viel Spaß. So ist der Film die beste Werbung für künftige Mitglieder.

Der in der Tagesordnung vorgesehene Punkt 9 – Satzungsänderung – nahm die meiste Zeit in Anspruch und forderte von den Teilnehmern eine sehr konzentrierte Aufmerksamkeit. Um es kurz zu machen. Die Satzung wurde bereinigt, neu aufgeräumt und von alten verstaubten Absätzen und Paragrafen gereinigt. Entscheidend ist die Neugruppierung der Vorstandschaft, die logische Umgestaltung diversen Absätze und die neu aufgenommene Tatsache, das Eintrittsalter vor allem von Kindern und Jugendlichen zu anzupassen. Hierbei ist man sich bewusst, dass neue kindgerechte Lasergewehre angeschafft werden müssen. Auch eine Neuorganisation der Schießaufsicht ist dann dringend notwendig. Einig war sich die Versammlung, dass alles getan werden muss, um junge Mitglieder zu akquirieren. Da ist noch viel zu tun. Die geänderte Satzung wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt.

Die nun anstehenden Neuwahlen wurden bereit im Sinne der neuen Satzung durchgeführt mit folgenden Ergebnissen:

1.Schützenmeister. Alexander Rott, 2. Schützenmeister: Jochen Dauer, 1. Schriftführer: Gerhard Guggenthaler,  2. Schriftführer: Veronika Wenninger, Kassiererin: Bettina Meiliger, 1. Jugendwart: Karin Rott, 2. Jugendwart: Carola Pöschl, 1. Fahnenjunker: Walter Engl, 2. Fahnenjunker Matthias Hochstraßer, Beisitzer: Marc Kesting,  Hannah Schreyer, Bettina Stadler, Kassenprüfer: Harald Hollermeier und Martina Sailler

Die Hauptaufgabe bis zur nächsten Wahlperiode ist die Gründung einer Kindergruppe und die Anschaffung entsprechender Schießsport-Gewehre.

Weiterhin soll die Tradition aufrechterhalten werden, alle zwei Wochen einen Schieß- und Gesellschaftsabend im Schützenstüberl mit Schießstand aufrecht zu erhalten. Gestartet wird am 6. März. Der Verein wird weiterhin an den Veranstaltungen der örtlichen Vereine teilnehmen, wie zum Beispiel Dorfmeisterschaft im Juni, Grillfest im Juli, Schafkopfturnier im Okt. Teilnahme am Ferienproramm der Gemeinde und ähnliches. Der letzte Punkt war die Festlegung der Mitgliedsbeiträge, die jährlich beschlossen werden. Damit endete die Versammlung um 22.45 Uhr.

Text/Bild: Franz Dengler