Feierlicher Neubeginn in Oberpiebing: Pfarrgemeinderat eingeführt und verdiente Mitglieder verabschiedet

In einem würdevollen und zugleich herzlichen Gottesdienst wurden am vergangenen Sonntag in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus die neu gewählten Mitglieder des Pfarrgemeinderates offiziell in ihr Amt eingeführt. Gleichzeitig nutzte die Pfarrgemeinde die Gelegenheit, langjährige Räte zu verabschieden und ihnen für ihr engagiertes Wirken zu danken.

Im Mittelpunkt der Feier stand die Bereitschaft der neuen Mitglieder, Verantwortung für das kirchliche Leben vor Ort zu übernehmen. In einem feierlichen Gelöbnis versprachen sie, sich mit Einsatz und Offenheit für die Belange der Pfarrei einzusetzen. Dabei wurde deutlich: Der gegenseitige Respekt im Team bildet die Grundlage ihres zukünftigen Handelns. Darüber hinaus sehen die neuen Pfarrgemeinderäte auch die religiöse Weiterbildung der Gemeindemitglieder als einen wichtigen Schwerpunkt ihrer Arbeit.

Mit großem Applaus und sichtlicher Dankbarkeit verabschiedete die Gemeinde drei verdiente Mitglieder aus dem Gremium: Maria Bayerl, die beeindruckende 24 Jahre im Pfarrgemeinderat tätig war, Franz Muhr mit 16 Jahren engagierter Mitarbeit sowie Steffi Dietl, die sich vier Jahre lang eingebracht hatte. Ihr Einsatz habe die Pfarrei nachhaltig geprägt, wie mehrfach betont wurde.

Der im März neu gewählte Pfarrgemeinderat setzt sich künftig aus Maria Bumes, Dagmar Genau, Klaus Härtel, Emil Kukielka, Erika Lugauer, Roland Hofmeister, Günter Mauerer und Nicole Schiemann zusammen. Ergänzt wird das Gremium durch Elfriede Muhr, die von der Pfarrei zusätzlich berufen wurde.

Zum Abschluss des Gottesdienstes bat Pfarrer Heinrich Weber in einem eindrucksvollen Gebet um Gottes Segen für die kommenden vier Jahre der Zusammenarbeit. Er ermutigte die neuen Räte, aktiv am Aufbau einer lebendigen Gemeinde mitzuwirken – „eines Hauses aus lebendigen Steinen“, getragen von Glauben, Gemeinschaft und Engagement.

Mit diesem feierlichen Auftakt blickt die Pfarrgemeinde Sankt Nikolaus zuversichtlich in die Zukunft.

Text/Bild: Franz Dengler