Was versteht man unter

„Unentgeltliche Nachbarschaftshilfe der Gemeinde Salching“?

 

Die Nachbarschaftshilfe will Antworten auf den steigenden Hilfebedarf alter, kranker, behinderter oder in Not geratener Menschen in unserer Gemeinde. Sie sind zum Teil nicht mehr in der Lage sich selbst zu helfen.

Es soll ein ergänzendes Angebot zu den vorhandenen Dienstleistern darstellen und nicht in Konkurrenz zu ihnen treten.

 

Die Kontaktaufnahme ist während der bekannten Geschäftszeiten im Bürgerhaus der Gemeinde Salching persönlich oder telefonisch (09426/381) möglich. Dort nimmt man ihren Hilfebedarf auf und gibt ihn an die dafür in Frage kommenden Helfer weiter.

 

Wir können nur Hilfen anbieten, die durch die Helfer abgedeckt werden.

Es fallen keine Stundenlöhne an, Fahrkosten sind zwischen den Hilfesuchenden und dem Helfer in eigener Regie abzuklären und abzurechnen. Die Gemeinde tritt nur als Vermittler auf, sie trägt keine Verantwortung für Haftungsschäden, Unfälle usw.

Es wäre für die Gemeinde wünschenswert, dass sich möglichst viele Bürger der Gemeinde Salching bereiterklären, aktiv und ehrenamtlich an diesem neuen Projekt mitzuarbeiten.

 

Sollte im Falle einer sich stetig steigender Nachfrage die Organisation durch die Gemeindeverwaltung nicht mehr möglich sein, wird die Gründung eines Vereins in Betracht gezogen.

 

Nachfragen und Informationen sind im Bürgerhaus der Gemeinde Salching, bei Ersten Bürgermeister Alfons Neumeier oder der Seniorenbeauftragten Erika Eisenschink möglich.

 

 

Ein Jahr Nachbarschaftshilfe in der Gemeinde Salching

Salching: Am Montag, den 19.06.2017 lud die Gemeinde Salching ihre mitwirkenden Helfer und die Gemeinderäte zu einer Berichterstattung und zugleich zu einem Erfahrungsaustausch, über die Nachbarschaftshilfe ins Bürgerhaus Salching ein. Es sind zahlreiche Helfer und einige interessierte Gemeinderäte der Einladung gefolgt. Nach der Begrüßung durch die Seniorenbeauftragte und Initiatorin Erika Eisenschink und durch den ersten Bürgermeister Alfons Neumeier wurden die Anwesenden über die angeforderten und erbrachten Leistungen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe informiert. Zu den Hilfeleistungen gehörten Schneeräumdienst , Hundesitten und Gassi gehen, Arztfahrten auch mit Begleitung und ähnliches. Nachfragen für dauerhafte Haushaltshilfen wollen und können in der Nachbarschaftshilfe nicht geleistet werden, denn die Nachbarschaftshilfe bedeutet, dass sich Menschen aller Altersgruppen aus der Gemeinde bereiterklären, anderen hilfebedürftigen Bürgern der Gemeinde bei den alltäglichen Arbeiten zu unterstützen oder zu helfen. Sie soll und will kein Ersatz für professionelle Organisationen oder Betriebe darstellen, sondern da ansetzen, wo diese Lücken in der Versorgung aufweisen. Erika Eisenschink berichtete noch über die Abläufe der Vermittlung zwischen Hilfesuchendem und Helfer. Sie betont ausdrücklich die sensible Thematik der Zusammenführung beider Parteien, damit alle von den Begegnungen profitieren. Zwar soll dem Hilfesuchenden in seinem Sinne geholfen werden, aber auch der Helfer soll sich bei seiner Tätigkeit wohlfühlen. Darauf wurde immer wieder durch die Organisatoren hingewiesen. Über das Thema Entlohnung wurde diskutiert und man war sich schnell einig, dass ein aufrichtiges „Danke“ ausreichend ist. Eventuelle Auslagen durch den Helfer können auf Wunsch in gegenseitiger Absprache erstattet werden. Um die Hemmschwelle der Hilfesuchenden niedrig zu halten wurde auf die Einhaltung der Verschwiegenheit hingewiesen. Die positiven Effekte des Ehrenamtes wie Sinnfindung, Wertschätzung , Bildung von Freundschaften usw. waren ebenfalls Thema des Abends. Zum Schluss waren sich alle einig, dass die Nachbarschaftshilfe ein wichtiger sozialer Baustein der Gemeinde ist und bleiben soll, vor allem im Hinblick auf den demographischen Wandel. Die Gemeinde würde sich freuen wenn sich möglichst viele Bürger bereiterklären würden mitzuhelfen um eine soziale Gemeinde zu sein, und das die Bürger die Möglichkeiten der Nachbarschaftshilfe nachfragen und nutzen. Anfordern kann man die Nachbarschaftshilfe über die Gemeinde zu den bekannten Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 381. Als Dankeschön an die Helfer spendierte die Gemeinde einen kleinen Umtrunk mit Häppchen, welche man bei noch interessanten Gesprächen genoss.

 


 

„Nachbarschaftshilfe“ startet

Ein Dutzend Bürger machen ehrenamtlich mit

Salching. (jb) Ein halbes Jahr nach der ersten Informationsveranstaltung über die „Nachbarschaftshilfe“ hat am Donnerstagabend im Bürgerhaus Salching  unter der Leitung von Bürgermeister Alfons Neumeier die Austaktveranstaltung zum Start des Projekts „Nachbarschaftshilfe“ in der Gemeinde Salching stattgefunden. Erika Eisenschink, Gemeinderätin und Seniorenbeauftragte der Gemeinde, zeigte sich erfreut, dass bis heute rund ein Dutzend Gemeindebürger sich bereit erklärten, aktiv und ehrenamtlich an diesem Projekt mitzuarbeiten, ohne dabei mit professionalen Organisationen oder Betrieben in Konkurrenz zu treten; das bürgerschaftliche Engagement und somit die gegenseitige Hilfe der Gemeindebürger soll immer im Vordergrund stehen. Die Leistungen, die von den Bürgern benötigt werden und die erbracht werden sollen, werden von den Helfern selbst bestimmt. In der Regel  werde vorab geklärt, in welchen Bereichen Bedarf besteht und ob es vor Ort Personen gebe, die diese Leistungen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe erbringen können und wollen, sagte Eisenschink. Diese ging dann auf die Dienstleistungen in Sinne einer Nachbarschaftshilfe wie Fahrdienste, kleine handwerkliche Hilfen und anderes mehr ein. Auch die Freizeitgestaltung biete zahlreiche Möglichkeiten sich einzubringen. Nachdem sich bisher mehr als zehn Bürger für freiwillige Dienstleistungen zur Verfügung gestellt haben, so Eisenschink, können diese, ab sofort, von den Gemeindebürgern in Anspruch genommen werden. Anlaufstelle bezüglich der Nachbarschaftshilfe ist die Gemeinde Salching, Telefon 09426/381, zu den bekannten Geschäftszeiten., In Ausnahmefällen ist die Seniorenbeauftragte Erika Eisenschink unter Telefon 09426/1645 oder E-Mail: erika.eisenschink@gmx.de erreichbar.

 Nachbarschaftshilfe

Bürgermeister Alfons Neumeier (4.v.li.) Stellvertreter Gerolf Weinzierl (3.v.li.) Gemeindereferent Franz Dünstl (rechts), Seniorenbeauftragte Erika Eisenschink (6.v.li.) und ein Teil der Helfer.

 


 

Am 20.01.2016 fand ein Vortrag zur Gründung einer Nachbarschaftshilfe statt.

Die Präsentation finden Sie hier als PDF-Datei.

Ein Rückmeldeformular zur Mitteilung was die Nachbarschaftshilfe für Sie erledigen könnte bzw. was Sie indie Nachbarschaftshilfe einbringen können, können Sie hier ausdrucken und ausgefüllt im Bürgerhaus Salching abgeben.

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